Termine1

11.9: PARTY YES – NAZIS NO! Nazi-Kundgebung gegen das Schanzenfest verhindern!
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12.9.: Schanzenfest Part II INFOS
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26.9.: Demo gegen den „Club 88″ in Neumünster
INFOS

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Kein Rechtsrock Konzert in Hamburg!

Kein Konzert der rechten Band Kategorie C– Hungrige Wölfe in Hamburg am 14.03.2009!

Stets ist die 1997 gegründete Band Kategorie C – Hungrige Wölfe aus Bremen darum bemüht, sich als unpolitisch darzustellen. Doch ihre Geschichte, ihre Mitglieder wie auch ihre Texte beweisen immer wieder aufs Neue Überschneidungen zur extrem rechten Szene. So wurden die beiden ersten Alben bei dem Rechts-Rock-Label Rock-O-Rama und das dritte Album von 2001 ebenfalls bei einem Rechts-Rock-Label, PC-Records, veröffentlicht. Letzteres gehört zum Umfeld der neonazistischen Hooligan-Gruppe HooNaRa. Zum Sampler „Zu Gast bei UNS“ für die Fußball-WM 2006 in Deutschland steuerten sie den nationalistischen und rassistischen Song „Deutschland dein Trikot“ bei. Nach der Veröffentlichung im Mai 2006 wurde die CD bereits zwei Monate später wegen der „öffentlichen Aufforderung zu Straftaten sowie Gewaltdarstellungen“ bundesweit beschlagnahmt. Am 21.10. desselben Jahres spielten Kategorie C zusammen mit anderen rechten Bands im Rahmen eines Neonazi-Aufmarsches in Berlin. Aufhänger für diesen Aufmarsch war die Inhaftierung des Sängers Michael Regener der bekannten Rechts-Rock-Band Landser aufgrund ihrer Einstufung als kriminelle Vereinigung durch den Bundesgerichtshof 2005. So sehr sich die Band auch als „politisch neutral“ verstehen mag, zeigt gerade die Biographie durch den Sänger Hannes Ostendorf wie gering der Wahrheitsgehalt dieser Äußerung ist. Als langjähriger Aktivist der Bremer Neonaziszene war er am 03.10.1991 an einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft beteiligt, wofür er 1992 rechtskräftig verurteilt worden ist. Sein Bruder Henrik Ostendorf wiederum ist NPD- und Blood&Honour-Aktivist. Hannes extrem rechtes Gedankengut spiegelt sich in der aus dem Blood&Honour-Umfeld stammenden Band Nahkampf wider, in der er als Sänger aktiv war. Zudem sang er in der ebenfalls rechten Band Endstufe. Allen Beteuerungen zum Trotz ist Kategorie C – Hungrige Wölfe nicht als unpolitische Band zu betrachten. Weder geht sie reflektiert mit ihrer Vergangenheit um, noch zeigt sie aktuell im Werben für die rechte Modemarke Erik&Sons das Gegenteil. Und so wird auch das Publikum dominiert von Neonazis. Musik mit rassistischen, antisemitischen und häufig offen neonazistischen Botschaften wird bewusst dafür genutzt, gerade jungen Menschen die Ideologie der extremen Rechten nahezubringen. Lasst uns deutlich machen, dass weder in Hamburg noch anderswo Platz fürneonazistisches Gedankengut ist!

Heraus zur antifaschistischen Kundgebung: am 14.03.2009, um 16:30 am Seeveplatz/Harburger Bahnhof
Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg: 16 Uhr, S- Sternschanze.

Ansonsten fahrt in Gruppen zur Kundgebung und passt aufeinander auf, da eventuell zeitgleich auch Neonazis anreisen.

Lübeck, 29.03.: Naziaufmarsch verhindern!

Am 29.3. wollen Lübecker Nazis mal wieder kräftig rumopfern. Als Anlass dazu nehmen sie nun schon zum 3. Mal in Folge die Bombardierung Lübecks im 2. Weltkrieg.
HIER gibt es eine Übersichtskarte, auf der die Demoroute der Nazis, sowie der Ort der Antifa Kundgebung eingezeichnet ist. Nähere Infos zum Thema und zum geplanten Ablauf des Tages gibt es HIER und HIER.

Die Nummer des Infotelefons lautet: 0451 – 370 48 06
Die Nummer des Ermittlungsausschuss (EA): 0451- 370 48 05. Was ist ein „EA“?

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise Hamburger Antifas:
08:45 Uhr vor dem Reisezentrum im Hauptbahnhof.

Treffpunkte und Abfahrtszeiten in anderen Städten Norddeutschlands:

1. Treffpunkt Rostock: 06:30 Uhr, Hauptbahnhof Nord. Abfahrt 07.05 Uhr
2. Treffpunkt Kiel: 08.30 Uhr, Hauptbahnhof. Abfahrt 08.44 Uhr

3. Abfahrt Lüneburg: 08:30 Uhr
4. Abfahrt Itzehoe (Richtung HH) 07:39 Uhr

Hamburger Antifa Cafe am 1.2.

Das Antifa-Café am 1.2. lädt ein: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch am 16.2. in Dresden und zur Antifademo am 1.3. in Pinneberg (Info ab ca. 20:00)

Rauchen ist während der Veranstaltung unerwünscht, zur Kompensation des vorübergehenden Entzuges servieren freundliche Menschen Cocktails und Snacks!

Kein Naziaufmarsch in Meckelfeld

Am 20.1.08 wollen Nazis der NPD einen Aufmarsch im Rahmen ihres Wahlkampfes in Meckelfeld/Niedersachsen durchführen. Meckelfeld liegt Südlich von Hamburg, kurz hinter dem Stadtteil Harburg.
Gegen dieses Vorhaben werden Aktionen stattfinden, u.a. ist eine Demonstration ab dem Schulzentrum Meckelfeld im Appenstedter Weg für 11:00 Uhr angemeldet.
Für die Anreise aus Hamburg wird es einen Treffpunkt am DB Reisezentrum im Hauptbahnhof um 10:00 geben. Günstigerweise findet in Hamburg an diesem Tag ein „freiwilliger Autofreier Sonntag“ statt, in dessen Rahmen die Benutzung von Bussen und Bahnen kostenlos ist.
HIER gibt es einen Aufruf Antifaschistischer Gruppen aus Hamburg und Niedersachsen, Stadtpläne von Meckelfeld und weitere Informationen.
Die Nummer des Ermittlungsausschuss (EA) lautet: 040-43278778, die des Infotelefons: 0172-4152311.

07.12.07 AntifaCafe in Hamburg

Im Rahmen des AntifaCafes wird diesmal die Broschüre „Braune Jungs un Nazi-Deerns – Hamburg ganz rechts“ vorgestellt. Dieses 40-seitige Gemeinschaftsprojekt von Avanti und der DGB-Jugend gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick der extrem rechten Szene in Hamburg. Neben „Freien Kameradschaften“ und der NPD, werden insbesondere die Strukturen der DVU näher beleuchtet. Das ist umso wichtiger, da ja gerade diese extrem rechte Partei zur nächsten Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar 2008 antreten will. Es ist also mit Sicherheit davon auszugehen, dass wir den in der Broschüre vorgestellten Nazis noch öfter ein Bein werden stellen müssen.
Die Broschüre gibt es hier zum download.
Wie immer werden ab 18h die Türen geöffnet und diesmal gibt es, passend zur Jahreszeit, auch noch Glühwein und Lebkuchen.
Hinkommen lohnt sich also wieder allemal!

Talking is over – action is on: 1:0 für die Antifa

Gleich zwei Hamburger Naziparteien woll(t)en im Oktober ihre Propaganda auf die Strasse tragen.
Den Auftakt am 13.10.07 auf dem Rathausmarkt wollte die DVU wagen. Ab 11h sollte dort unter anderem die „Meinungsfreiheit“, auch die von Eva Hermann, verteidigt werden.
Daraus wird nun aber erstmal nichts. Die Faschisten haben ihre für den 13.10. angemeldete Kundgebung abgesagt.
Grund: Am selben Tag findet im Hamburger Rathaus eine Fraktionssitzung der GAL statt. Dadurch greift die sogenannte Bannmeilen Regelung für den Rathausvorplatz. Auch der Versuch, die Kundgebung auf einen anderen in der Innenstadt gelegenen Platz zu verlegen scheiterte, da dort bereits Kundgebungen von Antifaschisten angemeldet sind. Die DVU hat nun angekündigt, die besagte Kundgebung als Veranstaltung im Congreß Centrum Hamburg (CCH) durchzuführen. Einen Termin gibt es allerdings noch nicht.
Aber nicht nur deshalb sollten Antifaschisten die DVU und ihre Aktivitäten im Auge behalten:
Die DVU kandidiert in Absprache mit der NPD zu den Bürgerschaftswahlen im Februar 2008 in Hamburg. Im Rahmen des Wahlkampfes wird also mit Massenhaft Nazi Werbung in Form von Infotischen, Plakaten und Postwurfsendungen zu rechnen sein.

Trotzdem bleibt die NPD nicht untätig: Am 26.10.07 will sie um 15.30h vor dem CCH den Bundesparteitag der SPD zum Anlass nehmen, um gegen eventuelle Verbotsforderungen zu wettern.

Wir sind jetzt schon gespannt wie die Pläne der Nazis ausgehen, sehen uns jedoch gut gewappnet, diesem Treiben der verschiedensten Hamburger Nazis ein schnelles Ende zu bereiten.

Auch die Rassistische Law and Order Partei „Heimat Hamburg“, wird in der nächsten Zeit einige Veranstaltungen (meist Infotische) in Hamburg abhalten. Hier ist es in der jüngsten Vergangenheit mehrmals gelungen, Veranstaltungen zu behindern oder sie so zu stören, das sie abgebrochen werden mussten.

Haltet schon mal Augen und Ohren offen und werdet gegebenenfalls selbst Aktiv. Infos zu den Gegenaktivitäten gibt es demnächst hier auf unserer Seite!

Infoveranstaltung zu den aktuellen §129a-Verfahren/Soliparty

Am Donnerstag, den 18.10.07, wird um 19:00 Uhr in der Roten Flora eine Infoveranstaltung zu den aktuellen §129 a Verfahren stattfinden. Auf den neuesten Stand werden euch die Soligruppen aus Berlin und Hamburg, die Antirepressionsgruppe Hamburg, sowie einige Anwälte bringen.
Infos zu den Verfahren gibt es u.a. bei

der Soligruppe Nord

und der Berliner Soligruppe

Antirepressionsarbeit kostet Geld!
Deshalb spendet auf eines der folgenden Konten:

Rote Hilfe e.V.,
Kto Nr.: 191 100 462
BLZ : 440 100 46
Postbank Dortmund
Stichwort: Razzien 2007

oder

Antirepressionsgruppe HH Solikonto,
A. Beuth,
Kto Nr.: 033 659 3203
BLZ : 200 100 20
Postbank Hamburg
Stichwort: Anderkonto Solidarität

Allen, die das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden wollen, sei folgender Termin empfohlen:
Im Libertären Zentrum (Liz) in Hamburg findet am 19.10.07 ab 22:00 Uhr eine Soli-Cocktailparty statt.
Diesmal unter dem Motto: „Your favourite song party“ (bringt eure Lieblingssongs mit!)
Neben den üblichen Cocktails gibt es auch 129 a, b und c Bowle, sowie Cocktails ohne Alk.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Ihr findet das Liz in der Karolinenstr. 21 im Hinterhof, erreichbar mit der U2, Haltestelle Messehallen.